Freitag, 19. Dezember 2008

19.12.08 Brief an einen besorgten Vater

Im Folgenden findet ihr meinen Version des Briefes, denn wir heute in der PE schreiben sollten. Ich habe ihn wie besprochen nicht weiter verbessert.

Sehr geehrter Herr Edelstein,

vielen Dank für Ihren Brief. Ich als Lehrer finde es sehr wichtig, dass Eltern sich um die Leistungen ihrer Kinder sorgen und sich bei Problemen an den Lehrer wenden, um diese zu besprechen.
Im Bezug auf Ihre Tochter Marie Sophie war die letzte Note sicherlich nicht repräsentativ, da Marie Sophie vor der Klausur an drei Unterrichtsstunden wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte. Jedoch zeigt Marie Sophie auch sonst im Unterricht des öfteren Schwierigkeiten den Unterrichtsstoff zu verstehen, so dass eine zusätzliche Unterstützung neben dem Unterricht sicherlich zu empfehlen wäre. Auch nahm Marie Sophie mein Angebot einer Konsultation vor der besagten Mathematikarbeit nicht an. Darin spiegelt sich nach meiner Einschätzung eine problematische Arbeitseinstellung von Ihrer Tochter wider, die sie an besseren Noten hindert.
Ich bin mir aber sicher, dass Marie Sophie durch zusätzliche Unterstützung und eine reflektierte Arbeitshaltung ihre Leistungen in Mathematik steigern könnte.
Ihr Angebot mir mit Rat zur Seite zu stehen ist durchaus zuvorkommend. Jedoch liegt meinem Unterricht ein fundiertes Unterrichtskonzept zugrunde, dass ich in 15 Jahren als Mathematiklehrer immer weiter verbessert habe. Aus diesem Grund sehe ich keine Möglichkeit, dass sie mich dort unterstützen könnten.

Mit freundlichen Grüßen,

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